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Madeira
Madeira
Madeira
30. Dezember 2024
in Natur

Madeira

Madeira, die Perle des Atlantiks, liegt etwa 1.000 Kilometer südwestlich von Portugal. Mit ihren grünen Bergen, dramatischen Klippen und mehr Blumen, als man zählen kann, fühlt man sich hier wie in einem Postkartenmotiv. Hier trifft subtropisches Klima auf vulkanische Ursprünge, was Madeira zu einer lohnenswerten Destination für Natur- und Fotoliebhaber macht. Die Insel hatte ich schon vor über 10 Jahren einmal besucht. Nun ging es im November, zusammen mit einem Fotografen-Kollegen, erneut auf die sogenannte «Blumeninsel». Unser Ziel war, altbekannte Orte der Insel zu besuchen und auch Neues zu entdecken. Während 7 Tagen soll uns unser treuer Mietwagen rund um die ganze Insel führen.

Madeira mag klein wirken – die Insel ist gerade mal 57 Kilometer lang und 22 Kilometer breit – aber die Distanzen zu den Foto-Spots täuschen. Dank der Serpentinen und steilen Strassen fühlt sich so manche Fahrt wie ein kleines Abenteuer an. Ob Küste, Berge oder charmante Dörfer – nichts ist wirklich weit entfernt, aber es lohnt sich aufgrund der Gegebenheiten, genügend Zeit einzuplanen.

Madeira ist vielfältig und die Temperaturen sind das ganze Jahr hindurch relativ konstant. Im Zentrum der Insel erheben sich mächtige Berge, die Madeira in verschiedene Zonen unterteilen. Mit Gipfeln bis zu 1.800 Metern bieten die Berge nicht nur Aussichtspunkte, sondern auch eine abwechslungsreiche Flora. Hier wechseln sich tief eingeschnittene Täler, dichte Lorbeerwälder und schroffe Felsen ab. Das Wetter kann sich von der abwechslungsreichen Seite zeigen. Während im Norden regnerische Bedingungen herrschen können, ist es gleichzeitig im Süden womöglich trocken.

Jede Region hat auch sonst ihren eigenen Charakter. Wir konzentrieren uns vor allem auf den Norden und Osten der Insel. Zudem möchten wir den bekannten Lorbeerwald von Fanal im Nebel fotografieren. Der Nebel gibt dem Wald eine mystische Note und die knorrigen, uralten Bäume wirken geradezu geheimnisvoll in dieser Szenerie. Dieses Unterfangen gestaltet sich gar nicht so einfach, da die Wetterbedigungen in diesem kleinen, lokalen Teil der Insel nur schwierig vorherzusagen sind. Wir fahren also mehrmals die Strasse hoch, bis wir an einem verregneten Morgen endlich Glück haben und die gewünschte Nebelstimmung im Wald festhalten können.

Dies zeigt einmal mehr, dass Bilder oft nicht zufällig entstehen, sondern einen gewissen Aufwand erfordern. Als Fotograf steht man früh auf, geht spät zu Bett – oder, wie im beschriebenen Falle, klappert man die Orte mehrmals ab. Eine sorgfältige Planung ist vielfach der Schlüssel zum Erfolg. Es gilt die Sonnenstände, die damit verbundenen Uhrzeiten und eben auch das Wetter in sein Vorhaben miteinzubeziehen. Man kann seinem Glück also durchaus etwas auf die Sprünge helfen und Durchhaltewillen zeigen, auch wenn das letzte Quänchten nicht in der eigenen Hand liegt. Die Natur unterliegt ihren eigenen Regeln, und oft kommt es anders als geplant.

Madeira

So fotografieren wir diverse Sonnenauf- und -untergänge an den unterschiedlichsten Orten, sei es in der Nähe von schroffen Felsen, Buchten, an steilen Küsten oder von Aussichtspunkten aus. Auch begeben wir uns auf eine «Levada»-Wanderung zu einem kleinen Wasserfall. Levadas sind traditionelle Bewässerungskanäle, die durch die Berge und Täler verlaufen. Von diesen Wanderungen gibt es eine grosse Anzahl, verteilt über die ganze Insel.

Wir merken rasch, im Gegensatz zum vergangenen Besuch, dass der Tourismus auf Madeira in den letzten Jahren scheinbar markant zugenommen hat. Obwohl keine Ferienzeit herrscht, tummeln sich auch zu früher Stunde an den bekannteren Orten bereits viele Menschen. Untertags ist es teilweise schwierig, einen Parkplatz zu finden. Wir beschliessen, unsere fotografischen Aktivitäten und Ausflüge auf die Randzeiten zu beschränken. Nichtsdestotrotz kommen wir während unserer Woche in den Genuss toller Lichtstimmungen, und auch gastronomisch werden wir jeweils verwöhnt. Die Reise hat sich gelohnt und ich bin gespannt, was das neue Jahr bereithält!

Madeira

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