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14. August 2024
in Natur

Walliser Täler

Das Wallis habe ich in der Vergangenheit bislang kaum fotografisch erkundet. Vor Jahren stattete ich Zermatt bzw. dem Matterhorn einen Besuch ab. Dabei sollte es aber lange Zeit bleiben. Für den vergangenen und den aktuellen Sommer festigte sich die Idee, ein paar Tage im Wallis zu verbringen. Gesagt, getan: es galt also, diesen Kanton im Süden besser kennenzulernen und einige pittoreske Täler, Bergseen und Dörfer zu besuchen und dabei die Kamera im Gepäck zu haben.

So stand im letzten Jahr beispielsweise «Arolla» auf dem Plan, das letzte Dorf im Val d’Hérens auf einer Höhe von fast 2000m. Dort, im Herzen der walliser Berge, gibt es einen schönen Campingplatz, der uns als ruhige Basis dient. Neben entspannten Stunden, lädt die Gegend auch zum Wandern und erkunden ein.
Nicht weniger spannend gestaltet sich ein Besuch in Zinal, welches ganz hinten im Val d’Anniviers liegt. Hier führt uns eine zweistündige Wanderung hoch zu einem idyllisch gelegenen Bergsee, in welchem sich die umliegende Bergwelt bei windstillen Verhältnissen spiegelt. Wir werden in beiden Tälern jeweils mit schönen Stimmungen und Sonnenauf- und -untergängen belohnt.

Lohnenswert ist auch ein Besuch des «Lac Derborence», der mittels einer sehr schmalen, aber eindrücklichen Bergstrasse erreichbar ist. Sein Ursprung geht auf zwei dramatische Ereignisse im 18. Jahrhundert zurück, die damals viele als das Werk des Teufels selbst betrachteten. In den Jahren 1714 und 1749 brachen gigantische Felsmassen aus dem heutigen Diablerets-Massiv – dem „Teufelsberg“ – los und donnerten ins Tal hinab. Die 100 Meter hohen Trümmermassen stautet einen See, welcher lange als verflucht galt. So konnte sich die Natur ringsherum ungehindert ausbreiten. Heute steht das wilde Derborence-Tal unter Schutz.

Wallis

in diesem Jahr geht es schliesslich ein paar Tage ins Lötschental. Der Autoverlad bringt den geneigten Naturfreund von Kandersteg Richtung Goppenstein. Ziel dieser Tour ist die «Fafleralp», die sich im hintersten Teil des Tals inmitten einer imposanten Berglandschaft befindet. Der Ausgangspunkt stellt sich als optimal heraus – verschiedene Wanderwege führen in alle Himmelsrichtungen. Zwei Bergseen liegen in Reichweite, die im schönen Licht fotografiert werden möchten. Der Wecker klingelt jeweils früh. Die Stimmung am See zu fotografieren und gleichzeitig das Erwachen des Tages in Stille zu geniessen, entschädigen in jedem Falle für das frühe Aufstehen. Das anschliessende Frühstück ist das i-Tüpfelchen.

Die Gegend mit ihren Bergen und Seen hat hat definitiv ihren Stempel hinterlassen und es würde sich sicherlich lohnen, später wieder einmal zurückzukehren – beispielsweise wenn die Herbstfarben Einzug halten und die Landschaft in goldenes Licht getaucht wird: auf ein nächstes Mal!

Lötschental

Wallis

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