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16. Oktober 2020
in Natur

Tessin – Das süsse Leben

Die letzten beiden Jahre standen Reisen ins Engadin und in die Dolomiten (Südtirol) auf dem Programm. Etwas Neues sollte diesen Herbst her; und so wurde kurzerhand entschieden, der «Sonnenstube der Schweiz» einen mehrtägigen Besuch abzustatten. So war ich in diesem Teil des Landes noch nie mit der Kamera unterwegs.

Die angesprochene «Sonne» wollte aber zuerst verdient werden: das Tessin litt Anfang Oktober unter starken Regenfällen – im Verlaufe unseres Anreisetages regnete es wie aus Kübeln. Teile der Urner Autobahn waren überflutet und machten ein Durchkommen unmöglich; die für uns längere San Bernardino-Route wurde deshalb unter die Räder genommen.

Als Basis für unsere Tagesausflüge wählten wir Ascona, die «Perle am Lago Maggiore». Auch hier machten sich die Wassermassen bemerkbar – der See war über die Ufer getreten. Im naheliegenden Locarno wurden sogar ganze Strassen überflutet.

Die erste Zeit genossen wir somit das «süsse Leben» und liessen uns von der italienischen Küche kulinarisch verwöhnen, bevor der Fotorucksack geschultert und die nahegelegene Natur ausgekundschaftet werden konnte. Das Tessin präsentierte sich in den darauffolgenden Tagen nicht nur wettertechnisch sehr vielseitig.

So zählten die Seitentäler des Maggiatals oder die gepflegten kleinen Dörfer mit den typischen Tessiner Steinhäusern zu unseren persönlichen Highlights und es gab einige Leckerbissen zu bestaunen. Üppige Vegetation, unangetastete Natur, Wasserläufe, farbenfrohe Szenerien und raue Landschaften wechselten sich ab und waren unsere stetigen Begleiter. Das Valle Verzasca mit der bekannten Brücke bei Lavertezzo (Ponte dei Salti) hingegen ist ein wahrer Touristen-Magnet. Dank seines klaren, smaragdgrünen Wassers ist der Fluss über die Schweizer Grenzen hinweg bekannt und sehr beliebt. Freie Parkplätze waren schon am Morgen entsprechend rares Gut.
Entscheidet man sich aber, einmal mehr abzubiegen, tiefer in die Täler einzudringen, sich vom Auto für eine gewisse Zeit zu verabschieden und sich per pedes fortzubewegen bzw. die eine oder andere ausgedehntere Wanderung zu unternehmen, kehrt rasch Ruhe ein und man ist oft alleine.

Aus fotografischer Sicht waren die vielen tosenden Wasserfälle über alle Täler verteilt interessante Motive. Das Spiel mit dem Wasser, unterschiedlichen Kompositionen und Belichtungszeiten ist allgemein gesehen immer kurzweilig und führt zu spannenden Ergebnissen. Hier spielte das schlechte Wetter der vergangenen Tage in unsere Karten, führten die Flüsse und Bäche extrem viel Wasser. Des einen Freud ist des anderen Leid …

Abseits der Naturerlebnisse führte uns unser Weg in die Nähe von Lugano, wo wir die Dörfer «Morcote» und «Gandria» besuchten. Deren engen Gässchen laden zum erkunden, und die jeweilige Lage direkt am See zum verweilen und geniessen ein.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: gut gespeist, kontrastreiche Natur erlebt, tolle Motive mit der Kamera festgehalten … Ciao Ticino, wir kommen wieder!

blog tessin bavona 04

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